Die Tagespost schreibt: Sven Stillich »sucht in seinem neuen Buch »Was von uns übrig bleibt« das bereits Verlorengegangene oder Gefährdete noch einmal festzuhalten. Ob Abschiedsbriefe, Bücher mit kleinen Randnotizen, von uns gepflanzte Bäume oder einfach nur ein Fußabdruck – wo Vitales ist oder war, bleiben Spuren für die Nachkommenden zurück. Gleich einem Archäologen deckt der Autor und Sprachwissenschaftler Schichten auf, unter denen sich bisweilen beinah vergessene Welten und Schätze hervortun. Stillichs Fazit lautet nach all seinen prosaisch dargebotenen Recherchen: „Es gibt keine Normalität… Nichts war schon immer da… In allem um uns herum stecken Zeichen von Leben.“ Um sie zu erkennen und zu lesen, gilt es, der „Veränderungsblindheit“, die der Schriftsteller in unserer Gesellschaft ausmacht, etwas entgegenzusetzen: vielleicht ein wenig Liebe zur Nostalgie, aber vor allem Wachsamkeit für schleichende Prozesse.«

Danke sehr.

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