Nächtliche Frage

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Geträumt habe ich natürlich schon von vielen Menschen, zuletzt von jemandem, den ich das nie sagen dürfte. Wenn ich es mir wünschen dürfte, würde ich mich glaube ich in die Vergangenheit meiner Familie zurückträumen. In einer Art Zeitreise. Wie war wohl meine Urgroßmutter? Wie hat sie meinen Urgroßvater kennengelernt? Ich werde das nie erfahren, das heißt: Ein Traum wäre genauso wahr wie das, was war. Ein schöner Gedanke.

Verlassene Orte

Wenn Menschen Siedlungen aufgeben, hat das Gründe. In Deutschland fielen viele Dörfer dem Braunkohletagebau zum Opfer, andere Orte werden durch Katastrophen unbewohnbar, wieder andere verfallen, weil ihre Bewohner alle weggezogen sind. Ein Besuch bei verlassenen Orten – und fast ein Trailer für »Was von uns übrig bleibt« (30 min.)

BR (Mediathek, 30 min.)

Existenzielle Frage

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Zu dieser Frage kann ich nur sagen: bestimmt. Dazu hatte ich zu viele ehemalige Arbeitsstellen (und innerhalb dieser so viele Arbeitsorte), dass es seltsam wäre, würde nichts irgendwo noch herumliegen auf irgendwelchen Servern. Vielleicht haben aber ja auch Kollegen Mails von mir aufgehoben. Wenn dem so sei – dann hoffentlich aus positiven Gründen.

Schwere Frage

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Das Material, aus dem mein Grabstein sein sollte? Das ist eine gute Frage. Ich denke: auf keinen Fall etwas glatt geschliffenes, poliertes. So werde ich nicht gewesen sein, so wird mein Leben nicht gewesen sein. Ich glaube, ich möchte einen Stein, der nach Stein aussieht. Als würde er schon immer da hingehören. Wie sieht das bei Ihnen und Euch aus?

Meilensteine der Kriminologie

Die frühen Kriminologen hatten es nicht leicht. Ohne Zeugen war einem Täter die Tat nur schwer nachzuweisen. Damals wusste man noch nicht, dass jeder Mensch immer und überall Spuren hinterlässt. Die Geschichte des Spurenlesens begann erst Ende des 19. Jahrhunderts. Erster Meilenstein in der Kriminologie war die Entdeckung des biometrischen Fingerabdruck-Verfahrens – der Daktyloskopie. Mehr dazu natürlich in »Was von uns übrig bleibt«, im Buchhandel.

… ARD (Mediathek,

Eindrückliche Frage

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Bei mir ist ganz einfach. Jemand, mit dem ich in der vergangenen Woche zusammengearbeitet habe – und mit dem ich gemeinsam eine Formulierung erfunden habe, die außergewöhnlich war, ein bisschen verstörend, provokant. Dass sie dennoch gedruckt wurde in einem Magazin, erforderte viel Gefühl für sprache, Erfahrung und auch Mut.

Das will ich dir noch sagen: Wenn junge Eltern sterben

Als Andrea Bizzotto erfährt, dass er eine unheilbare Krebserkrankung hat, ist seine Frau Maria gerade im fünften Monat schwanger. Heute ist ihre gemeinsame Tochter Giulia zwei Jahre alt, doch der 33-Jährige wird nicht miterleben, wie sie aufwächst. Andrea will Giulia etwas Bleibendes hinterlassen und tippt im Krankenbett seine Lebensgeschichte ins Handy. Kapitel für Kapitel entsteht seine Autobiographie.

WDR (Mediathek, 44 min.)