Was für eine Frage

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Bei dieser Frage bin ich mir unsicher. Einerseits: Wahrscheinlich mit meinen Eltern, also: mit meiner Mutter wohl. Andererseits: Vielleicht sogar mit Freund*innen oder Arbeitskolleg*innen. Oder mit Menschen im Fernsehen, die ich persönlich gar nicht kenne. Wie ist das bei Ihnen?

Zum Sterben schön – Musik für das Finale

Musik spielt nicht nur im Leben eine große Rolle – sondern auch nach dem Tod. Waren es früher Trauermärsche und Kirchenlieder bei Beerdigungen, hört man heute immer häufiger Pop- und Rocksongs, von Musikern wie Eric Clapton oder Elton John. Eine eigene »Top Ten der Trauermusik« gibt es mittlerweile, von Frank Sinatra bis zur Deutschrock-Band Unheilig mit ihrem Lied »Geboren um zu leben«. Eine Dokumentation über die Entwicklung der Trauermusik und ihr Verhältnis zum Tod.

> ARD (Mediathek, 44 min.)

Mama, Du fehlst mir – Wenn der liebste Mensch viel zu früh geht

Maresa ist 25 Jahre alt, als ihre Mutter an Lungenkrebs erkrankt und daran verstirbt. Maresa wird bald selbst Mama. Ein Abschnitt in ihrem Leben, indem ihre Mutter ihr besonders fehlt. Wie geht man mit der Trauer um? Wie sehr prägt der Verlust der Mutter einen Menschen? Maresa nimmt uns mit an einen Ort, an dem Töchter über ihre Mütter sprechen und ihre Trauer gemeinsam verarbeiten können.

> WDR (Mediathek, 8 min:)

Die Frage zum Samstag

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Bei dieser Frage muss ich erst lange nachdenken: das Flair? Das Gefühl der Anwesenheit der Menschen, die hier früher einmal waren? Die Geschichte der Steine, aus denen ein Gebäude erbaut wurde? Ich komme einer Antwort kaum näher. Aber dennoch ist da das Gefühl: etwas fehlt. Wie ist das bei Ihnen?

Das verborgene Museum – Graffiti im Camp Hitfeld

Ein altes belgisches Truppengebiet in Aachen, das Camp Hitfeld, steht seit 20 Jahren leer und verfällt. Die alten Hallen liefern damit eine perfekte Projektionsfläche für Graffiti- und Streetart-Künstler. Die vielen Kunstwerke ziehen wiederum andere Künstler, wie das Ehepaar Dieter und Regina Weinkauf, an. Seit zehn Jahren halten sie die Motive mit ihrer Kamera fest.

> ARD (Mediathek, 4 min.)

Was für eine Freude

»Was von uns übrig bleibt« ist seit heute im Handel! Ich freue mich sehr. Vier Jahre Recherche, unzählige Stunden vor dem Bildschirms, so viele Gespräche… und jetzt liegt es da. Ich freue mich über jede Leserin und jeden Leser. Es ist kein Buch, das behauptet, die richtigen Antworten zu haben auf die Frage, was von uns übrig bleibt. Oder gar auf die Frage nach dem Sinn. Was ich schön fände: Wenn es auch nur eine einzige Leserin oder einen Leser dazu anregen würde, die richtige Frage zu stellen an das eigene Leben. Dann würde nämlich etwas übrig bleiben von diesem Buch. Und es wäre sinnvoll gewesen, es zu schreiben.

»Unser altes Bahnwärterhäuschen«

Wer dort wohl früher gewohnt und gearbeitet hat? Wo heute Ampeln und elektrische Schranken den Verkehr regeln, ging früher ein Bahnwärter seinem Dienst nach und ließ die Schranke herunter. Da Bahnwärter ein geringes Einkommen hatten und Tag und Nacht nach den Zügen schauen mussten, wohnten sie im Bahnwärterhäuschen gleich an der Schranke. Ein Ehepaar hat sich so ein Bahnwärterhäuschen gekauft und es aufwändig saniert.

> ARD (Mediathek, 3 min.)

Abschied vom Henninger Turm

Ich bin in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen. Ich weiß noch, wie meine Eltern und ich in dem Drehrestaurant gegessen haben, ich hatte bestimmt eine Spezi. Jetzt ist auch dieser Turm bald Geschichte – so wie der Turm, in dem ich studiert habe; den haben sie vor vier Jahren gesprengt. Worauf man zurückblicken kann, wird mit den Jahren weniger.

> HR (Mediathek, 29 min.)

Verborgene Orte

Wo versteckt sich im Kreis Paderborn ein unterirdischer Dom? Welchen Ausblick hat man aus den Nasenlöchern des Hermannsdenkmals? Warum gibt´s in Bonn ein Krankenhaus, in dem niemals Patienten waren? Und welche Geheimnisse birgt ein Hotel am Rhein, das seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf liegt? Für die meisten Menschen bleiben diese Orte im Verborgenen. Dadurch sind sie besonders spannend. Reporterinnen und Reporter der WDR-Lokalzeiten durften sie dennoch besuchen. Mitgebracht haben sie erstaunliche Geschichten.

> WDR (Mediathek, 29 min.)

Erinnerungen: Wie wir uns irren

Das Gedächtnis ist alles andere als verlässlich: Erinnerungen können täuschen, verschwimmen oder sogar gänzlich verschwinden. Heute haben Wissenschaftler viele Erinnerungsmechanismen entschlüsselt und können sogar in das Gedächtnis eingreifen, um unangenehme Erinnerungen zu löschen, künstliche Erinnerungen einzuspeisen oder verdrängte Ereignisse zu rekonstruieren.

> ARTE (Mediathek, 53 min.)