Warum bin ich so allein? Wege aus der Einsamkeit

Renate L. ist Mitte 60, lebt allein und fühlt sich einsam, seitdem ihr Partner vor ein paar Jahren überraschend verstorben ist. Ein Zustand, den sie nur schwer ertragen kann. Unter Einsamkeit leiden immer mehr Menschen und die Folgen können verheerend sein: laut Studien verringert Einsamkeit unsere Lebenserwartung stärker als Übergewicht oder Rauchen.

ARD (Mediathek, 29 min.)

Wenn Kinder ihre Eltern pflegen

Michelle ist 20 Jahre jung und hat ihr Abitur gemacht. Auf Ausgehen und Freunde treffen musste sie oft verzichten. Denn seit 10 Jahren kümmert sie sich rund um die Uhr um ihre Mutter, seit diese an Lungenkrebs erkrankt ist. Michelle kocht, wäscht und hilft der Mutter beim An- und Ausziehen. »Ich bin schon manchmal traurig und denke an meine Freunde, die nicht so viel zu tun haben. Aber ich will ja die Mama nicht im Stich lassen«.

ARD (Mediathek, 44 min.)

Generationen, geschichten

»Arte« zeigt zwei Kurzfilme zum Thema »Generationen«. In »Ich war erst 14« verbindet die Regisseurin Froukje van Wengerden die Stimme ihrer 86-jährigen Großmutter mit den Gesichtern von Mädchen, die heute 14 Jahre alt sind. Und »Fußstapfen“ wirft einen humorvollen Blick auf den Zusammenprall der Generationen, ihrer Werte und Wünsche.

arte (Mediathek, 50 min.)

Hochzeits-Ball: Noch einmal ins Kleid schlüpfen

Die eigene Hochzeitsfeier nacherleben – dazu gab es nun in Bodenwerder Gelegenheit: 80 Paare begaben sich beim »Ball der verheirateten Bräute« auf eine Reise in die Vergangenheit. Das heißt: Menschen, die verheiratet sind, tun noch einmal so, als würden sie gerade heiraten. Am selben Ort, gemeinsam mit anderen »Hochzeitspaaren«. Ich finde das interessan – denn die Antworten, die sie geben auf die Frage nach dem Warum, klingen zwar ehrlich, gehen aber nicht tief genug. Worum es wohl wirklich geht?

ndr (Mediathek, 4 min.)

Heiraten, wozu?

Man kann ohne Trauschein glücklich zusammenleben. Ehen können nach Monaten in die Brüche gehen. Früher blieb einem nichts anderes übrig als zu Heiraten, heute kann jede und jeder selbst entscheiden, was sie oder er von der Institution Ehe hält. Und von ihrem Gegenpart: der Scheidung. Eine Folge der Talkshow-Reihe »Nachtcafé« gibt Impulse zum Nachdenken.

ARD (Mediathek, 90 min.)

Spannende Frage

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Wenn man sich trennt – darf man sagen: »Das habe ich dir geschenkt, als ich dich noch geliebt habe. Jetzt aber hätte ich es gerne zurück?« Ich bin da unentschieden. Etwas in mir möchte ganz schnell sagen »Natürlich darf man das!«, das Geschenkte könnte ja für einen selbst sehr wichtig sein, dem anderen aber nun nichts mehr bedeuten. Eine dann langsam lauter werdende Stimme sagt dann »Nein. Geschenkt ist geschenkt.« Was denken Sie?

Erinnerungen: Wie wir uns irren

Das Gedächtnis ist alles andere als verlässlich: Erinnerungen können täuschen, verschwimmen oder sogar gänzlich verschwinden. Heute haben Wissenschaftler viele Erinnerungsmechanismen entschlüsselt und können sogar in das Gedächtnis eingreifen, um unangenehme Erinnerungen zu löschen, künstliche Erinnerungen einzuspeisen oder verdrängte Ereignisse zu rekonstruieren.

> ARTE (Mediathek, 53 min.)

Eine Frage nebenbei

Die einzelnen Kapitel des Buches werden von Fragen eingeleitet, die sich stellen, wenn man darüber nachdenkt, was von einem übrig bleibt. Was soll von mir bleiben, an Orten, in anderen Menschen – am Ende in der Welt? Bei ehemaligen besten Freunden, finde ich, sollte man sich als erstes fragen: Will ich eigentlich wissen, was sie oder er heute macht? Ich habe schon Menschen wiedergesehen, bei denen ich mich nach zehn Minuten so wohlig wohl gefühlt habe wie früher. Und Sie?