»Großartig an Stillichs Buch ist der Blick auf die Details des Lebens«, schreibt Zeit Wissen über »Was von uns übrig bleibt« – »so eröffnet es jedem, der es liest, auch eine neue Perspektive auf das, was ihm mit anderen Menschen verbindet, lebenden und toten.«

»Stillich (Jg. 1969) ist ein erstaunlicher Erzähler, der, ungewöhnlich im Sachbuch-Segment, Poesie mit vorweggenommener Altersweisheit zu verbinden weiß«, schreibt die Frankfurter Rundschau. »Was von uns übrig bleibt« nennt sie »bemerkenswert«, ich habe »ein empfehlenswertes Buch geschrieben, das zu Herzen geht.« Danke für die vielen Blumen. Und danke für den Nachsatz »Verschenken kann man es auch« :).

»Ein lebenskluges Buch« urteilt das Hamburger Abendblatt über »Was von uns übrig bleibt. »Aus vielen Details wird durch Stillichs Komposition ein allumfassender Blick auf das Leben und den Tod«, sein »Schreibstil ist von großer Leichtigkeit, sodass er der Gefahr entgeht, belehrend zu wirken. Man liest die Kapitel mit viel Genuss und ist immer wieder verblüfft, wo er seine Beispiele gefunden hat.«

Ein »wunderbares Buch«, urteilt Ildikó von Kürthy in der Brigitte über »Was von uns übrig bleibt«. Es sei nichts »für Leute, die Liebesbriefe wegwerfen und sich nie fragen, wer wohl früher in ihrem Haus, in diesem Zimmer gelebt, gelacht, geweint hat und gestorben ist. Das Buch ist auf liebevollste Weise geschrieben für Menschen, die sich fragen, ob die Reste des Luftballons, der sich vor vielen Jahren ganz oben im Baum verfangen hat, dort wohl noch hängen werden, wenn man selbst längst Geschichte ist.«

»Ein intelligentes wie einfühlsames Buch, das zum Reflektieren einlädt und den Wert jeder einzelnen Lebensgeschichte herausstreicht! Ein Muss für jede Bibliothek und ein überaus wertvoller Gewinn für jeden Leser!«, schreibt die Bücherrundschau über »Was von uns übrig bleibt«.

Die Tagespost schreibt: Sven Stillich »sucht in seinem neuen Buch »Was von uns übrig bleibt« das bereits Verlorengegangene oder Gefährdete noch einmal festzuhalten. Ob Abschiedsbriefe, Bücher mit kleinen Randnotizen, von uns gepflanzte Bäume oder einfach nur ein Fußabdruck – wo Vitales ist oder war, bleiben Spuren für die Nachkommenden zurück. Gleich einem Archäologen deckt der Autor und Sprachwissenschaftler Schichten auf, unter denen sich bisweilen beinah vergessene Welten und Schätze hervortun. Stillichs Fazit lautet nach all seinen prosaisch dargebotenen Recherchen: „Es gibt keine Normalität… Nichts war schon immer da… In allem um uns herum stecken Zeichen von Leben.“ Um sie zu erkennen und zu lesen, gilt es, der „Veränderungsblindheit“, die der Schriftsteller in unserer Gesellschaft ausmacht, etwas entgegenzusetzen: vielleicht ein wenig Liebe zur Nostalgie, aber vor allem Wachsamkeit für schleichende Prozesse.«

Danke sehr.